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STIMMEN EINER STADT IV-VI

In den kommenden Wochen werde ich an der Musik zu den kommenden 3 Teilen von STIMMEN EINER STADT arbeiten. Anselm Weber inszeniert die drei Monologe am Schauspiel Frankfurt, Premiere ist am 6. April 2019.

”Wir setzen die Serie über verschiedene Biografien in Frankfurt als ein Kaleidoskop dieser Stadt fort: Die beiden Autorinnen und der Autor treffen Menschen dieser Stadt, führen Gespräche und verdichten diese Stadt- und Lebenserfahrungen zu einem Monodrama. Am Ende wird das Solo eines Lebens von einem Schauspieler dargestellt, durch den Videokünstler Philip Bussmann visuell begleitet und von Intendant Anselm Weber inszeniert. Diesmal schreibt für uns die mehrfach ausgezeichnete und 2018 für den Deutschen Buchpreis nominierte Autorin Angelika Klüssendorf, der Hamburger Autor Thomas Pletzinger sowie die aus Ostdeutschland stammende Antje Rávik Strubel, die zahlreiche Literaturpreise und Stipendien für ihre ausdrucksstarken Romane erhielt. Alle Drei schreiben zum ersten Mal für das Schauspiel Frankfurt. Die Reihe entsteht in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Frankfurt.”

(Schauspiel Frankfurt)

FUROR

Im Herbst 2018 werde ich die Musik zur Uraufführung von FUROR schreiben. Anselm Weber inszeniert die Vorlage von Lutz Hübner und Sarah Nemitz am Schauspiel Frankfurt. Premiere ist am 2. November 2018.

"Eine Versuchsanordnung wie unter dem Brennglas: Der Ministerialdirigent Heiko Braubach hat einen Jungen, der unter Drogeneinfluss stand, angefahren. Schuld trifft den Fahrer nicht. Dennoch will der Politiker der Mutter des Jungen unter die Arme greifen – immerhin befindet er sich mitten im Wahlkampf und die Mutter muss als Altenpflegerin jeden Cent zweimal herumdrehen. Als Braubach dies klären will, trifft er auf den jungen Rechten Jerome, der die Stunde seines heiligen Zorns gekommen sieht. Mit Braubach und Jerome treffen unvereinbare Positionen aufeinander: Auf der einen Seite der etablierte, pragmatische Politiker, auf der anderen ein junger Mann voller extremer Positionen, die sich aus Enttäuschung, Wut und Hass speisen. Lutz Hübner und Sarah Nemitz gehören zu den erfolgreichsten Autor_innen unserer Zeit. In ihrem neuen Stück gehen sie der Frage nach, wie demokratische Werte in unserer Gesellschaft erodieren und was politisches Handeln kompromittiert. Ein Stück, das mit Wucht in den Nerv unserer Gesellschaft bohrt."

(Schauspiel Frankfurt)

 


 

DIE UNSICHTBARE HAND und AM BODEN

Ich werde die Musik zu zwei Inszenierungen von Anselm Weber komponieren: am 3. Dezember haben DIE UNSICHTBARE HAND und AM BODEN Premiere am Schauspielhaus Bochum. 
Die literarische Vorlage für den ersten Teil des Abends stammt von dem amerikanischen Erfolgsautor Ayad Akhtar und übersetzt die drängenden Fragen unserer Zeit in einen spannenden Thriller, in dem kulturelle und politische Identitäten hinterfragt werden.
Den zweiten Teil des Abends bildet George Brants eindrückliches Zeugnis vom „Drohnen-Krieg gegen den Terror“. Der genau recherchierter Monolog erzählt davon, wie das ferngesteuerte Töten die Grenze zwischen Alltag und Krieg einstürzen lässt.